»Niemand kann uns aufhalten«

Felix Schiller im Interview

Seit gestern Abend grölt Felix Schiller, Neuzugang vom VfL Osnabrück, durch die Handys dieser Republik. Doch was sagt der Mann? Wir haben Fragen gestellt.

Hallo, Herr Schiller, sind Sie am Apparat?
Oleeee!

Sie befinden sich noch im Spanienurlaub?
FC Mag-de-burg.

Aha, also in Magdeburg, ihrer alten Heimat. Was machen Sie denn dort?
Ja, wir ficken für Geld.

Wie bitte? Das wäre uns aber völlig neu. Macht man das jetzt so in Magdeburg?
Auf der ganzen Welt.

Das wird ja immer doller. Und wie soll das funktionieren?
Zieh dich aus, steck ihn rein.

Wir wüssten nicht, warum wir das tun sollten.
Für den Verein.

Das ist zumindest mal ein Argument. Ist denn der VfL Osnabrück finanziell schon wieder derart am Limit?
Oleeeeee!

Es heißt »Si«.
FC Mag-de-burg.

Wie bitte?
Ja, wir ficken für Geld.

Herr Schiller, die Verbindung scheint recht schlecht zu sein. Verstehen Sie uns? Wo sind Sie überhaupt?
Auf der ganzen Welt.

Achso.
Oleeeeee.

Jaja, hallo. Mal ein anderes Thema: Sie sind ja jetzt zum VfL Osnabrück gewechselt. Welche Ziele haben Sie mit Ihrem neuen Verein?
Osnabrück? Ich ficke dich.

Woher nehmen Sie die Zuversicht?
MAG-DE-BURG!

Nein, nein: Os-na-brück.
Unser Klub ist unbesiegbar.

Letztes Jahr schlug Sie der SV Meppen mit 1:0. 
Niemand kann uns aufhalten.

Versperren Sie den Blick bitte nicht vor der Realität: In der abgelaufenen Saison wurde der VfL ganze 17 Mal aufgehalten.
Die ganze Welt kennt deinen Namen.

Herr Schiller, bei allem Respekt, davon gehen wir mittlerweile auch aus.

 

 

Foto: Lars Schröer (Montage: menkyyry_blog)

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